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Treibhauseffekt

 
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panokanu
Gast





BeitragVerfasst am: 10.04.2003 12:38    Titel: Treibhauseffekt Antworten mit Zitat

Warum verwenden wir nicht Hanf, um den Treibhauseffekt rückgängig zu machen und die Welt zu retten?

Warum verwenden wir nicht Hanf, um den Treibhauseffekt rückgängig zu machen und die Welt zu retten? Diese Frage stellten wir, Jack Herer und Maria Farrow, Anfang 1989 Steve Rawlings, dem höchsten Beamten der USDA, dem Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten. Er leitete damals am USDA-eigenen Weltforschungszentrum in Beltsville, Maryland, ein Projekt, das die Möglichkeiten, den Treibhauseffekt aufzuhalten, erforschen sollte.

Wir stellten uns zunächst vor und sagten ihm, wir würden für Zeitungen der Grünen schreiben. Dann fragten wir Rawlings: "Angenommen Sie hätten zu entscheiden, was wäre dann ihrer Meinung nach der beste Weg, um den Treibhauseffekt aufzuhalten oder rückgängig zu machen?"
Er sagte: "Mit der Rodung der Wälder und der Verwendung fossiler Brennstoffe aufzuhören."
"Und warum geschieht das nicht?"
"Weil es keine brauchbaren Alternative für Holz zur Papierherstellung oder für fossile Brennstoffe gibt."
"Weshalb verwenden wir keine einjährige Pflanze, um Papier sowie Biomasse für die Energieerzeugung herzustellen?"
"Ja, das wäre natürlich ideal", stimmte er zu "Aber leider gibt es nichts Brauchbares, aus dem man genügend Material herstellen könnte."
"Nun, was würden sie sagen, wenn es tatsächlich eine Pflanze gäbe, die alles Holzzellstoffpapier und alle fossilen Brennstoffe ersetzen würde, aus der die meisten unserer Faserstoffe auf natürlichem Weg erzeugt werden könnten, alle Stoffe, vom Dynamit bis zum Plastik; eine Pflanze, die in allen 50 US-Staaten wachsen und mit einer Anbaufläche von nur einem Morgen etwa 4,1 Morgen Baumbestand retten könnte. Eine Pflanze, die auf 6 Prozent der US-amerikanischen Landfläche einschließlich der Grenzertragsflächen angebaut in der Lage wäre, sämtliche Kilowattstunden Energie zu erzeugen, die jährlich in den USA benötigt werden? Würde das helfen, den Planeten zu retten?"
"Das wäre ideal. Aber eine derartige Pflanze gibt es nicht."
"Wir glauben, dass es sie gibt."
"Tatsächlich? Welche denn?"
"Hanf".
"Hanf!" sagte er nachdenklich "Darauf wäre ich nie gekommen ... Wissen Sie, ich glaube, sie haben recht. Hanf könnte die Lösung des Problems sein. Das ist eine tolle Idee!"

Wir waren ganz aufgeregt, als wir ihm beschrieben, wie vielseitig Hanf verwendet werden kann - für die Herstellung von Papier, Fasern, Brennstoffen, Nahrungsmitteln, Farben usw. - und welchen Beitrag diese Pflanze dazu leisten könnte, die Ökosysteme der Welt und den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ohne den Lebensstandard, an den sich die meisten Amerikaner gewöhnt haben, wesentlich zu beeinträchtigen.

Im großen und ganzen schienen unsere Informationen Rawlings überzeugt zu haben, und er meinte, das Ganze könne durchaus funktionieren. Er sagte: "Es ist eine wunderbare Idee, und ich glaube, sie könnte funktionieren. Aber sie läßt sich natürlich nicht in die Tat umsetzen."
"Das kann doch nicht Ihr Ernst sein", antworteten wir. "Wieso nicht?"
"Nun, Herr Herer, ist ihnen klar, daß Hanf auch Marihuana ist?"
"Aber ja... darüber habe ich die letzten 17 Jahre über etwa 40 Stunden pro Woche geschrieben."
"Dann wissen Sie sicherlich auch, daß Marihuana verboten ist. Es darf nicht verwendet werden."
"Nicht einmal, wenn es die Welt retten würde?"
"Nein, nicht einmal dann. Marihuana ist verboten. Man kann es nicht verwenden. Basta! Verstehen sie mich nicht falsch. Es ist eine großartige Idee", fuhr er fort, "aber man wird es nie zulassen."
"Warum gehen sie nicht ganz einfach zu ihrem Landwirtschaftsminister und sagen ihm, daß ein Verrückter aus Kalifornien Ihnen Unterlagen gegeben hat, aus denen hervorgeht, daß man diesen Planeten möglicherweise mit Hanf retten kann und daß sie glauben, daß dieser Verrückte eventuell recht haben könnte und diese Unterlagen ernsthaft geprüft werden sollten. Was würde er sagen?"
"Wenn ich das täte, wäre ich sicherlich nicht mehr lange hier. Schließlich bin ich Regierungsbeamter."
"Warum rufen sie dann nicht einfach die Informationen von ihrem Computer in Ihrer eigenen USDA-Bibliothek ab? Von dort haben wir ja auch unsere Informationen."
Er sagte: "Ich kann sie nicht offiziell anfordern."
"Wieso nicht? Das haben wir doch auch getan."
"Herr Herer, Sie sind ein normaler Bürger unseres Landes. Sie können alles anfordern, was sie wollen. Aber ich bin Beamter des Landwirtschaftsministeriums. Irgendwer wird wissen wollen, warum ich diese Informationen haben möchte. Und dann kann ich gehen."
Schließlich erklärten wir uns bereit, ihm sämtliches Informationsmaterial zu schicken, das wir von der USDA-Bibliothek erhalten hatten, wenn er es sich nur anschauen wolle.
Er versprach das zu tun. Als wir ihn jedoch einen Monat später anriefen, teilte er uns mit, daß er unser Paket noch nicht geöffnet habe und ungeöffnet an uns zurückschicken werde, da er für unsere Informationen jetzt, da die Bush-Regierung ihn durch einen ihrer eigenen Männer ersetzen wolle, keine Verantwortung übernehmen könne.
Wir fragten ihn, ob er gewillt sei, diese Informationen an seinen Nachfolger weiterzuleiten. "Auf keinen Fall", lautete die Antwort. Im Mai 1989 hatten wir praktisch die gleiche Unterhaltung und kamen zu dem gleichen Ergebnis mit seinem Kollegen Dr. Gary Evans vom US-Landwirtschafts- und Wissenschaftsministerium, dem Mann, dessen offizieller Auftrag es ist, Maßnahmen gegen den Treibhauseffekt zu entwickeln.

Zum Schluß unserer Unterhaltung sagte er: "Wenn ihr wirklich unseren Planeten retten wollt, dann werdet ihr [Marihuana-Aktivisten] auch einen Weg finden, das Zeug ohne seine narkotische [sic] Spitze anzubauen - und dann könnt ihr es verwenden."

So sieht sie also aus, die erbärmliche und beängstigende Verantwortungslosigkeit, mit der wir es in unserem Staat zu tun haben.
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